 |
Sodale!
Nachdem einige meiner Kollegen etwas über sich geschrieben
haben, will ich das auch machen.
Ich werde mal nichts darüber sagen wer ich bin und was ich
für Zukunftspläne habe.
Stattdessen werde ich euch etwas interessanteres bieten.
Ich gewähre euch Einblicke in die Tiefe meiner Seele.
Kurz um, ich verrate euch ein paar meiner Geheimnisse und Peinlichkeiten!!!
Quasi als Belohnung dafür, dass ihr es überhaupt in Erwägung gezogen habt auf meine
kleine, aber feine Ecke in diesem Wirrwar des Jahrgangs zu klicken.
Nun denn!.
Das wichtigste ist wohl kaum mein Name, den müsst ihr
schon längst kennen, denn er steht ja draußen dran.
Dafür ist aber mein Zweitname Karl, den ich von meinem Onkel aufgedrückt bekam, da er
kurz vor der Taufe sagte:" Der Bub bekommt meinen Namen, sonst mach ich euch nicht
den Paten". Das war wohl seine Art den Todeskuss des Paten auf mich zu schmatzen.
Aber halten wir uns nicht weiter an Namen auf, die sind ja nur Schall und Rauch.
Apropos Rauch. Auch wenn es auf manche so wirkt: Nein ich kiffe nicht. Und sonst hab ich
seit der 12ten nichts mehr mit Chemie zu tun.
Ein weiteres wohl behütetes Geheimnis, ehr für die Mädels unter euch. Im Sommer schlafe
ich nackt oder nur mit Boxershorts und im Winter trag ich ein Nachthemd.
Ja, drei Nachthemden nenne ich mein Eigen. Eins ist längsgestreift, das andere ist
kariert und der Hammer ist natürlich mein knallrotes mit fitnessbewussten
Weihnachtsmännern.
Geil ne?
Tja, noch eine kurze Liste von Ohos, Ahas und
das-hätte-ich-nie-gedachts:
Die Tapete in meinem Zimmer ist weiß mit
kinderzimmerlichen roten, blauen, gelben und schwarzen Sprenkeln, ich mag die Musik von
Gigi d´Agostino, ich besitze eine neonrosa Kerze. Ich neige zur Faulheit, aber im Ernst
ihr habt doch auch Abi gemacht, oder habt es vor, Ich mag den Unterricht von Herr Singer,
klaue die Sprüche von Herr Löcke und aus der Muppetshow und beneide Herr Wefing um
seinen Gerechtigkeitssinn.
Ich besitze ein Foto von Frau L. von dem sie besser nichts weiß (mehr davon in der
Internen) und nur ich weiß wer Frau L. ist.
Ich habe nur einmal in meinen Leben geklaut, und hab es sofort gestanden. Es war das
Einschulungsfoto von Lutz Bußmann, und das war es wert.
Ich trage immer ein Foto von Bernd mit mir rum und habe ihn die Haare gefärbt (besser
gesagt verbrochen).
Ich liebte den Kaffee, bis ich den Tee für mich entdeckte.
Ich steh auf Elton John.
Ich danke Gott für den Tag, an dem er den Ladyshave erfand.
Ich habe ein mal versucht Fußball zu spielen und habe mir prompt den Arm sehr kompliziert
gebrochen. Ich hasse den fucking Fußball. Ich hasse überhaupt Teamsport.
Ich weiß alles, wirklich alles, besser, glaubt mir.
Ich verehre den Schwachsinn und werde ihn perfektionieren.
Ich war nie am Waffenschrank meines Vaters, fahre höchstens 80 hasse tigerfarbene BHs und
bin trotzdem nicht schwul.
Ja, Lisa und Astrid, ich bin nicht schwul.
Ich stehe auf Lesbensex und wünsche mir einmal den Orgasmus einer Frau fühlen zu
können.
Nein, eure Tage will ich nicht haben, eure Oberweite beim Treppenlaufen will ich auch
nicht haben und ich brauche auch keinen Geburtsschmerz, aber euren Orgasmus.
Ich bin mit Hrycaks befreundet.
Ich bin gerne auf die URS gegangen und besuche sie auch weiterhin gerne.
Ich mag Martins Zoten und Leos gespielte Eierschaligkeit, Jungers Durst, Brauns und seinen
Vater, der mein Blau zum brüllen fand und Effes Klopper.
Ich vermisse meine Schwester", Janines Rat und Tat, Jans BH-Griff, alle
Eigenheiten vom Börnd, das Gelestere von den Weiblichkeiten über Männlichkeiten und
umgekehrt, die Spekulationen ob Krannich wirklich schwul ist (latt, oder etwa doch
nicht?), den Sämpf vom Freggel a.k.a. Thomas lebender Terminplaner" und das
Stauben in der Raucherecke.
Aber Gott bin ich froh, dass ich es hinter mir habe. ;-)
So, abschließend bleibt mir nur noch zu sagen:
Ich bin gerne feige, wir brauchen dich BUND, ich hasse BILD
und das Verb tun, die Feder ist stärker als das Schwert, schwul" ist kein
Schimpfwort, schafft die Quizshows, Soaps und Talkshows ab, es lebe Bob Ross,
Quarks&Co und Flash Gordon.
Behaltet mich so in Erinnerung wie ich wirklich bin, als
wahre Alice Schwarzer.
Tschüß.

|